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Mediation

Die Geschichte des Mediators bezeichnet ursprünglich einen Mittler „die et hominum“ zwischen Gott (deus) und Mensch (homo). So folgen wir dem Ruf

zur Quelle, wenn wir hier den Täter-Opfer-Ausgleich setzen. Auch im Schamanentum gibt es die Mediation; sie betrifft die Vermittlung der Schamanen und Priester im Kontakt mit der Geisterwelt Gottes.

Die Mediation, die wir anbieten, ist die Vermittlerrolle zwischen dem erwachten Menschen und seinem Umfeld. Der Mediator ist auch hier eine neutrale Person, die konfliktlösend tätig ist. Der Mediator trifft nie eigene Entscheidungen bezüglich eines Konflikts, er ist stets nur als Vermittler tätig. Konflikte mit dem Lebensplan, mit Gott, mit den Menschen. 

Die wichtigste Grundlage der Mediation ist die Eigenverantwortlichkeit der Konfliktparteien, auch im Konflikt des Menschen mit Gott. Der Mediator ist verantwortlich für den Begegnungsprozess. Die Konfliktparteien sind verantwortlich für den Inhalt. 

Der Mediator zeigt den friedvollen Weg aus jedem Konflikt hinaus. Im Christentum fiel die Rolle des Mediators Jesus dem Christus zu. 

Es ist Wirklichkeit, dass die göttliche Urquelle alle Entscheidungen bei den Konfliktbeteiligten lässt und auch keine Kompromissvorschläge macht. So folgen wir diesem Gedanken natürlich auch in der Unternehmensführung.

Die Ethik des Mediators beinhaltet in erster Linie Verschwiegenheit, Freiwilligkeit, Ergebnisoffenheit und Allparteilichkeit.

Das Ziel ist die Konfliktlösung im Frieden.